Haar legt Geothermie auf Eis

Ein Abenteuer zu Lasten der Bürger Haar · Das gemeinsam mit den Gemeinden Vaterstetten und Grasbrunn in den vergangenen beiden Jahren untersuchte 250-Millionen-Euro-Projekt Geothermie-Nutzung zur örtlichen Wärmeversorgung ist – zumindest in Haar – auf Eis gelegt: (...) drei Hauptgründe führten zur Ablehnung: »Die finanziellen Risiken sind sehr groß, da es sich um ein komplexes Projekt mit langfristiger Kapitalbindung, steigender Verschuldung und später Gewinnerwartung Weiter lesen [...]

Bayerisches Landesamt für Umwelt:

Abwärme: Der Wirkungsgrad eines geothermischen Kraftwerks liegt derzeit bei rund 8 bis 13%. Dies bedeutet, dass nur ein kleiner Teil der Wärmeenergie des geförderten Thermalwassers für die Stromerzeugung genutzt werden kann. Die Restwärme sollte möglichst für Heizzwecke genutzt werden andernfalls wird sie über den Kühlkreislauf an das Oberflächengewässer oder an die Luft abgegeben. Langfristiger Abbau von Wärmelagerstätten: Insbesondere bei der Nutzung Weiter lesen [...]

Zahlenwerte höchst spekulativ

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie Bayerischer Geothermieatlas - Hydrothermale Energiegewinnung Zusammenfassung und Schlussfolgerungen ... Unter Ressourcen wird der Anteil des zugänglichen Energievorrats verstanden, der sich beim gegenwärtigen Stand der Technik dem Untergrund entnehmen lässt. Entgegen früheren Abschätzungen (SCHULZ & JOBMANN1989) sind jedoch nach heutigem Kenntnisstand nur im Malm und mit Weiter lesen [...]

Naturschützer gegen Geothermie…

Aus „Weilheimer Tagblatt“ vom 29/30.05.2010 Kreisgruppe übt deutliche Kritik an Plänen – Stromgewinnung aus Tiefenwärme wird abgelehnt. VON STEPHANIE UEHLEIN Bernried/Landkreis – Die Kreisgruppe des Bund Naturschutz (BN) bezieht deutlich Stellung gegen das geplante Geothermie-Projekt in Bernried (wir berichteten). Vorgesehen sei dort ein Kraftwerk, bei dem die Tiefenwärme vorrangig zur Stromproduktion dienen solle. ,,Strom ist bei uns wesentlich effektiver Weiter lesen [...]

Tutzing und die Geothermie

Gemäß Starnberger SZ vom 19.05.2010 sollen bereits im Juni 2010 die Gemeinderäte der chronisch klammen Gemeinde Tutzing, der nicht viel besser gestellten Gemeinde Feldafing und der als reich geltenden Gemeinde Pöcking die Planung eines eigenen Geothermie-Kraftwerks zwischen Feldafing und Tutzing beschließen, Neben der Stromerzeugung ist ein eigenes Fernwärmenetz von Tutzing über Feldafing bis Pöcking geplant. Das Ganze (warum?) in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Weiter lesen [...]

Landau 4000 € täglicher Verlust

Landau -  21. Mai 2010 Über Zukunft des Geothermiekraftwerks Landau noch nicht entschieden Die Rheinpfalz berichtet, dass die Zukunft des Geothermie-Kraftwerks Landau in den Sternen steht. Zurzeit entstehe täglich ein Verlust von bis zu 4000 €. Nur ein Regelbetrieb könne überhaupt eine Überlebenschace bieten. Nach den Erdbebenereignissen kann das Kraftwerk derzeit nur im sogenannten Probebetrieb mit verminderter Leistung betrieben werden. In einem Interview mit Weiter lesen [...]

Spass mit Sass (Eintrittshäufigkeit x Schadensausmass)

Ja, so langsam dämmert´s den glühenden Geothermie-Förderern (wenn auch leider nicht allen): Die Geothermie hat ein Imageproblem. Es ist ja auch lästig: Wo man bohrt und gräbt formieren sich Bürgerinitiativen und ähnliche Rebellen, beschweren sich Anwohner über den Lärm, ziehen sogar vor Gericht und wenn noch dazu die Erde bebt, dann ist es höchste Zeit, die Bevölkerung mal so richtig aufzuklären. Ein Glanzlicht diesbezüglich hat neulich Ingo Sass, Professor Weiter lesen [...]

Utting – Ammersee

aus der Augsburger Allgemeine, 17.4.10 Utting Geoenergie Bayern will wenn möglich heuer noch nach heißem Wasser bohren, auch auf das Risiko hin, dass bis dahin noch kein Baurecht für ein Kraftwerk geschaffen werden kann. In der jüngsten Sitzung wurde die Planung für die Kraftwerksanlage im Gewerbegebiet vorgestellt. Der Gemeinderat nahm die Pläne zur Kenntnis und beschloss zu den Themen Schallemission, Schwadenbildung und auch Hydrogeologie eigene Gutachten einzuholen. Laut Weiter lesen [...]

Glaubensbekenntnisse statt Fakten

Persönliche Einladung der Grünen LK Starnberg an die BIf UNAE zum Stammtisch - Thema Geothermie Mit einer Gruppe von 10 BI-Mitgliedern trafen wir auf ebenso viele Grüne. Unmut regte sich über die Anwesenheit des Kraftwerksbetreibers L.K. Stahl. Lt. Auskunft der Grünen, wäre dieser von Ihnen nicht eingeladen worden. Zu Beginn des Treffens gab es eine Art Publikumsbeschimpfung, gefolgt von einer Einführung in die Werbeaussagen der Tiefen-Geothermielobby - vorgetragen Weiter lesen [...]

Bund Naturschutz – Pressemitteilung

Pressemitteilung 15.05.2010 Tiefenwärme zur Wärmegewinnung nutzen! BN bei derzeitiger Informationslage gegen Stromerzeugung aus Tiefengeothermie Jeder regenerativen Energiegewinnung, die uns weg von Erdöl und Erdgas bringt, steht der Bund Naturschutz (BN) positiv gegenüber. In Bernried ist ein Kraftwerk geplant, dem die Tiefenwärme vorrangig zur Stromproduktion dienen soll. Eine Stromproduktion aus Wärme mittels Kalina- oder ORC-Verfahren hat einen Wirkungsgrad Weiter lesen [...]

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