„alternative-energiequellen.info“ ist die Online-Zeitung der Bürgerinitiative BIFUNAE, die sich zum Schutz des Westufers am Starnberger See gegründet hat und sich dort auch mit den Gefahren durch das geplante Tiefen-Geothermie-Kraftwerk Bernried / Höhenried auseinandersetzt.

Der Landkreis (Ostallgäu) hat Bedenken… (gegen das Geohermie-Projekt Mauerstetten)

Benachrichtigung

Der Kreisbote berichtet am 20. 3. 2013:

Der Landkreis (Ostallgäu) hat Bedenken… (gegen das Geohermie-Projekt Mauerstetten)

Kaufbeuren/Ostallgäu – Im Rahmen einer ausführlichen Presse-Erklärung hat jetzt auch  der Landrat des Landkreises OAL (rd. 120.000 Ew.), Johann Fleschhut (Freie Wähler) gegen das Geothermie-Forschungs-Projekt auch gegenüber dem Kreisboten große Vorbehalte geäußert. Vgl. Anhang.

Im Rahmen seiner Ausführungen geht er z. T. auch auf Bedenken ein, die unsere Gruppe bereits im Rahmen der Einwendungen gegen den Hauptbetriebsplan vorgetragen haben, ein Plan, der aus unserer Sicht diesen Namen nicht verdient, denn darin befinden sich:

  • Keinerlei Ausführungen zu den mit dem Mauerstetten-Hydraulic-Fracuturing ausgelösten Druckverhältnissen, die bei 314 bar Kopfdruck in 4.000 m Tiefe mit dortigen hohen 700 – 800 bar in Erscheinung treten…
  • Keinerlei Ausführungen zu den dabei erreichten umrechneten hohen TNT-Äquivalenzen…
  • Keinerlei Ausführungen zu den Aufriss-Flächen („Fracking-Flächen“…) im Untergrund, die nach dem Vorbild des Genesys-Projektes Hannover (u. a. mit Verprobung der Wassermenge) mit rd. 500.000 qm (Anm.: entspricht ¼ des Staatsgebietes von Monaco) angenommen werden müssen…
  • Völlig unzureichende Ausführungen zum Chemie-Fracking, welches im Hauptbetriebsplan allerdings völlig anders beschrieben als es der Presse bisher mitgeteilt wurde (der Presse wird lediglich die Verwendung von „angeblich nur verdünnter Salzsäure“ mitgeteilt):

Der Hauptbetriebsplan spricht hier allerdings eine ganz andere – ein echte „giftige Chemie-Sprache“, wenn auch völlig unzureichend (vgl. Stellungnahme BN-Referent im BR „Aus Schwaben und Altbayern“ am 10. 3. 2013).

Das „Fracking“ soll aus Gründen der Kostenersparnis (nur weil ein eigentlich ausgedientes Bohrloch genutzt werden soll) unter bewohnten und unter Trinkwasserschutz-Gebieten stattfinden…!

Das Projekt verstößt gegen Art. 20 a GG, dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und wird daher keiner Normenkontrolle standhalten…

Agenda21ArbeitskreisKlimaschutzKaufbeuren
Pressestelle
Diplom-Finanzwirt
Karl Ilgenfritz
Stadtrat/Verbandsrat a. d.

Landrat-hat-Bedenken-KB-20

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