Gelting mit Angstzuschlag

Gelting – Die Geothermie-Bohrung der Firma Enex verzögert sich bis Ende des Jahres. Der Abschluss einer so genannten Fündigkeitsversicherung zieht sich hin.
Um sechs Monate verzögert hat sich das Geothermie-Projekt bei Gelting. Voraussichtlich Ende des Jahres wird die erste Bohrung auf dem Hofgut Breitenbach erfolgen.
Ob sich eine Geothermie-Bohrung wirklich lohnt, weiß man erst, wenn man unten angekommen ist – im Falle der geplanten Bohrung auf dem Hofgut Breitenbach ist dies in 5000 Metern Tiefe. Dort hofft man, auf 135 Grad heißes Wasser zu stoßen. Die Aussichten sind laut Enex-Geschäftsführer Robert Straubinger zwar gut. Grob überschlagen kosten zwei Bohrlöcher aber 20 Millionen Euro. „Die Gesamtinvestitionssumme liegt zwischen 50 und 100 Millionen Euro.“

Um das eigene Risiko zu minimieren und den Investoren größtmögliche Planungssicherheit zu geben, will Enex eine Fündigkeitsversicherung abschließen. „Wir hatten bereits ein Angebot vorliegen, allerdings mit Angstzuschlag“, umschreibt Straubinger die Höhe der zu zahlenden Prämie. Im Frühjahr hätten die Anbieter dann eine 3D-Untersuchung des Untergrunds gefordert. Darin liegt auch der Grund für die Verzögerung. (nej)
merkur-online.de/lokales/nachrichten/geothermie-bohrung

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