Gewinne schon in 20 Jahren?

Ismaning
Ingenieur Bernhard Negele vom Arbeitskreis Energie rechnet vor

„Negele legte nüchtern die von den Ebert-Ingenieuren errechneten Zahlen vor. Derzeit liegt der Verbrauch im Ort bei 8 544 Megawattstunden in der Nahwärmenetzversorgung. In den ersten fünf Jahren müsste der Geothermie-Wärmepreis mit 162 000 bis 588 000 Euro von der Gemeinde bezuschusst werden, damit er mit dem Erdgas-Preis konkurrieren könnte.
Erst nach 20 Jahren würde der Preis mit 86 Euro je Megawattstunde – inklusive der zu erwartenden fünf Prozent Kostensteigerung jährlich für Erdgas – unter dem Preis der durch ein Blockheizkraftwerk produzierten Megawattstunde liegen. Erst dann – bei Ausbau des Wärmenetzes – würde die Geothermie Gewinne abwerfen.“

… Bürgermeister Michael Sedlmair gab zu bedenken:
„Das ist, als wenn man heute ein Auto kauft, es voll tankt, dann aber erst in 20 Jahren fahren darf.“
merkur-online.de

Nach uns die Sintflut?
Bedenkt man, dass ein Geothermie-Kraftwerk eine Nutzungsdauer von ca. 20 bis 30 Jahren hat,
… man von einer Haltbarkeit der Bohrung von 15 Jahren ausgeht,
… ein zusätzliches Verbrennungskraftwerk benötigt wird,
usw.
siehe EEG-Förderung im Vergleich

Und in 20 Jahren gibt es dann Abwrackprämien für Tiefe Geothermie-Kraftwerke?

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