Haar legt Geothermie auf Eis

Ein Abenteuer zu Lasten der Bürger

Haar · Das gemeinsam mit den Gemeinden Vaterstetten und Grasbrunn in den vergangenen beiden Jahren untersuchte 250-Millionen-Euro-Projekt Geothermie-Nutzung zur örtlichen Wärmeversorgung ist – zumindest in Haar – auf Eis gelegt:
(…) drei Hauptgründe führten zur Ablehnung: »Die finanziellen Risiken sind sehr groß, da es sich um ein komplexes Projekt mit langfristiger Kapitalbindung, steigender Verschuldung und später Gewinnerwartung handelt«. SPD-Fraktionsvorsitzender Alfons Meindl meinte dazu: »Wir sind keine Geothermie-Gegner, doch gegenwärtig wäre das ein Abenteuer, die Bürger müssten dann bei den Energiepreisen höher belastet und an anderer Stelle müsste eisern gespart werden«.

(…) »Eine solide Finanzierung kann nicht gewährleistet werden, ein Einstieg hätte weit reichende Folgen für andere kommunale Aufgaben« (….)

wochenanzeiger.de

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