Mediator erzwingt Presse-Rauswurf

Die Rheinpfalz berichtete am 7. Januar 2011:

Auszug: „… Als Termin für ein erstes Zusammentreffen aller Beteiligten hat er (Ziekow) den 21. Januar vorgeschlagen. Zwar hätten noch nicht alle Parteien zugesagt, er sei jedoch zuversichtlich. Anders als die Landauer und die Steinweilerer Bürgerinitiativen seien alle anderen bereit, an den Gesprächen teilzunehmen. „Wenn man teilnimmt, hat man mehr Gestaltungsmöglichkeiten“, so Ziekow. „Meiner Vorstellung nach soll es noch vor der Landtagswahl zumindest ein Zwischenergebnis geben“, so der Wissenschaftler. „Aber es braucht so lange, wie es braucht. Den Takt geben die Beteiligten vor.“ Wichtig sei ein hohes Maß an Transparenz. Trotzdem sollen die Gespräche hinter verschlossenen Türen stattfinden. „Ansonsten wird nicht offen geredet.“ Er sei aber überzeugt, dass die Beteiligten ein Interesse an Öffentlichkeit haben werden. „Vorstellen könnte ich mir einen abgestimmten Text.“ Darüber wie auch über andere Verfahrensregeln müsse noch gesprochen werden.

Alles in allem sieht Ziekow gute Chancen, dass die Mediation zu einem Ergebnis führt. „Es gibt hier eine berechtigte, subjektive Betroffenheit, die konkrete Lösungen fordert.“ Anders als bei Fundamentalkonflikten wie der Debatte um das Für und Wider der Atomkraft. „Da können sie Mediationsverfahren gleich bleiben lassen“, sagte Ziekow. …“


Forderung nach Öffentlichkeit

Weder an einem Ausschluss der Öffentlichkeit, noch an gemeinsam abgestimmten Texten können die Bürgerinitiativen ein Interesse haben. Denn gerade um Öffentlichkeit der fundamentalen Probleme der Tiefen Geothermie zur Stromerzeugung“ sind die Bürgerinitiativen bemüht. Und stehen hier einer starken, massiven Front von Lobbyisten und PR-Beratern der Energiebranche gegenüber.

Herr Ziekow irrt bereits im Ansatz zu einer Mediation, wenn er von einer „subjektiven Betroffenheit“ ausgeht! Die Bürgerinitiativen haben die sehr objektiven Mängel der Tiefen Geothermie in Deutschland bereits dargelegt.

Die Tiefe Geothermie ist eine veraltete und überteuerte Technologie. Den Wettbewerb gegen die echten regenerativen Energieerzeugungvarianten hat diese bereits verloren.
Es steht schon heute fest, dass auf Grund der weiterhin rasant fallenden Kosten bei der echten regenerativen Stromerzeugung und angesichts des extrem geringen Wirkungsgrades bei der geothermalen Stromerzeugung die tiefe Geothermie niemals in der Lage sein wird, einen nennenswerten Beitrag zur deutschen Energieversorgung zu leisten.

Es gibt langfristig außer (Wasser, Biomasse) Wind- und Sonnenenergie keine nachhaltig und umweltneutral nutzbaren Energiequellen. Die Tiefe Geothermie ist ein teurer Irrweg, an dem nur sehr wenige Marktteilnehmer interessiert sind. Die unsinnige Förderung der tiefen Geothermie muß unverzüglich beendet werden.

Die Kosten und Umweltprobleme der “Tiefen Geothermie zur Stromerzeugung” sind energiepolitisch nicht vertretbar!


big-steinweiler schreibt am 9. Januar 2011:

Skandal: Mediator erzwingt Presse-Rauswurf

Sonntag, den 09. Januar 2011 um 13:19 Uhr

Ein schwarzer Tag für die Demokratie: Der für die Leitung der Mediation verantwortliche Landesbedienstete Ziekow machte in Schaidt gleich zum Auftakt der Vorgespräche mit der dortigen BI deutlich, was er von Verfahrensöffentlichkeit und freier Presseberichterstattung hält: Nichts.

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