„alternative-energiequellen.info“ ist die Online-Zeitung der Bürgerinitiative BIFUNAE, die sich zum Schutz des Westufers am Starnberger See gegründet hat und sich dort auch mit den Gefahren durch das geplante Tiefen-Geothermie-Kraftwerk Bernried / Höhenried auseinandersetzt.

Tiefe Geothermie Bernried – Förderzusagen nur noch bis 2017

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Geothermie-Pläne erst einmal auf Eis gelegt: „Der Preis steht nicht fest – und für Investoren fehlt dann der Anreiz.“

Bernried – Bernrieds Bürgermeister Josef Steigenberger glaubt weiterhin an das Geothermieprojekt im Ort, wagt aber keine zeitliche Prognose.

„Bohrbeginn (geplant) Herbst 2014.“ So steht es auf der Homepage von „BE Geothermal“, der Entwicklungsfirma für das Bernrieder Tiefengeothermieprojekt. Inzwischen wurden die Pläne jedoch erst einmal auf Eis gelegt. Ob und wann das Projekt umgesetzt wird, vermag derzeit keiner zu sagen – auch Josef Steigenberger nicht: „Das ist ein ganz schwieriges Thema“, erklärt Bernrieds Bürgermeister mit Hinweis auf die geplante Novelle des Erneuerbaren Energiengesetzes (EEG). Wobei gar nicht so sehr die geplante Reduzierung der Stromeinspeisevergütung eine Rolle spielt: „Damit könnte jeder leben“, sagt Steigenberger – allerdings: „Was richtig weh tut, ist der Umstand, dass ab 2018 auch bei der Geothermie ausgeschrieben werden soll.“

Bernrieder Geothermie Projekt

Nach dem von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel vorgelegten EEG-Reformwerk soll künftig anhand von Ausschreibungen die Höhe der finanziellen Förderung für Strom aus erneuerbaren Energien ermittelt werden. Steigenberger befürchtet diesbezüglich unangenehme Folgen: „Dann steht der Preis nicht fest – und für Investoren fehlt dann der Anreiz.“ Die Förderzusagen und damit der „Vertrauensschutz“ wären damit nur noch bis 2017 gewährleistet. Die Stromeinspeisevergütung gelte grundsätzlich aber erst ab Netzanschluss. Und dass das Bernrieder Geothermieprojekt bis zu diesem Zeitpunkt (2017) in Betrieb genommen werde, ist laut Steigenberger eher fraglich.

Trotz allem hat sich der Rathauschef seinen Optimismus bewahrt: „Das Ganze kann schon was werden – auch wenn ich keine zeitliche Prognose abgeben möchte.“ Auch die weltpolitischen Ereignisse könnten die heimische Energiewende möglicherweise beschleunigen: „Putin ist momentan unser größter Fürsprecher“ …

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