BI Schutz Westufer Starnberger See e.V.

BI Schutz Westufer Starnberger See e.V.

Der Verein ist gemeinnützig

Zweck des Vereins ist es, die Natur und Landschaft im Bereich westlich des Starnberger Sees als Lebensgrundlage des Menschen und als Voraussetzung für seine Erholung vor Eingriffen zu schützen und nachhaltig zu sichern.
Der Vereinszweck wird insbesondere angestrebt durch die Information der Bevölkerung über den Natur- und Landschaftsschutz und seine Gefährdung durch das geplante Geothermie-Kraftwerk Höhenried-West westlich des Starnberger Sees, die öffentliche Auseinandersetzung mit dem geplanten Geothermie-Kraftwerk in Höhenried-West westlich des Starnberger Sees, die Pflege und Erhaltung der Brutplätze im gesamten Einzugsgebiet des Rötelbachs, die Verhinderung von Emissionen aus einem Geothermie-Kraftwerk mit nachteiligen Auswirkungen auf Natur und Bevölkerung.

zur Vereinssatzung

Der private Investor BE-Geothermal GmbH plant, mitten im Landschaftsschutzgebiet zwischen Wielenbach, Bernried und Tutzing das bislang

größte Geothermiekraftwerk Mitteleuropas zu bauen.

BI Schutz Westufer Starnberger See e.V.

Dafür sollen 4 Bohrungen bis zu 5000m tief gebohrt werden. (Einer der tiefsten Bohrungen für ein GKW weltweit) Es gibt in Deutschland keine Langzeiterfahrungen mit Stromerzeugung aus tiefer Geothermie. In anderen Ländern sind schon seit längerem Effekte wie Landabsenkungen oder Erdbeben durch Geothermiekraftwerke bekannt.

  • Das grösste Tiefen-Geothermie-Kraftwerk Mittel-Europas
    wird in unserem Landschafts-Schutzgebiet geplant
  • Klimaerwärmung ohne Umwege
    90% der Abwärme aus der Stromerzeugung heizen unsere Umwelt!
  • Die geplanten 66 Lüfter erzeugen eine Dauerlärmabstrahlung,
    vergleichbar mit einem Verkehrsflugzeug auf dem Rollfeld.
  • Die Gefahr von Erdbeben und Landabsenkungen ist unstrittig.
    Den Schaden zahlen Sie!
  • Chemische Verunreinigung unseres Gewässersystems,
    und des Starnberger Sees sind möglich.
  • Große Mengen radioaktiver Schlämme und Ablagerungen
    müssen fachgerecht auf Deponien verbracht werden.
  • Ein zusätzliches Verbrennungs-Kraftwerk ist notwendig.
    Sowie ein Umspannwerk für die Übergabe des Stroms.
  • Wer profitiert von einem Kraftwerk mitten in unserer Natur?
    Nicht wir, sondern ein australischer Investor!
  • Die Tiefe Geothermie ist nicht nachhaltig.
    Das Reservoir erkaltet durch den Wärmeabbau. (Nutzungsdauer 20-30 Jahre)
  • Hoher Eigenstromverbrauch
    ca. 2/3 Eigenstromverbrauch darf auch aus Atomstrom zugekauft werden.

Eine Gefahr für den Starnberger See?

Da das Kraftwerk im Wassereinzugsgebiet des Rötlbachs geplant ist, besteht die Gefahr einer Verschmutzung des Naturschutzgebiet Karpfenwinkel und des Starnberger Sees durch chemisch verunreinigtes salinäres Tiefenwasser, Radionuklide oder Pentan.

Mit 900m3/h Förderrate soll die größte Wassermenge aller Anlagen in Mitteleuropa gefördert werden.250 Liter in der Sekunde, 15.000 Liter in der Minute, 900.000 Liter in der Stunde, ca. 22 Millionen Liter am Tag…

Schützen Sie unsere Natur!

Der geplante Kraftwerksstandort liegt am Auweiher, an dem streng geschützte Vögel u.a. im Röhricht brüten, Biber und Ringelnatter zu Hause sind, Amphibien, Libellen und Schmetterlige der Roten Liste noch in grosser Zahl zu finden sind und seltene Pflanzen ihren Standort haben.

Für den Bau und Betrieb der Geothermieanlage muss das Schutzgebiet durch Straßenbau- und Infrastrukturmaßnahmen erschlossen werden. Zusätzlich gibt es bereits Vorschläge für einen weiteren Ausbau des Kraftwerksstandorts zum Industriegebiet.

Schützen Sie auch die „Nester“ der Menschen!

vor Schäden an Ihren Häusern und vor dem Wertverlust Ihrer Immobilie

Interview Prof. Dr. Emmermann, Geoforschungszentrum Potsdam:“…weil es auch überall fundamental gilt, dass an jedem Punkt in jeder Tiefe die Spannungen, unter denen die spröde Erdkruste steht, gerade im Bruchgleichgewicht sich befinden, … d.h. die Kruste hat sich sozusagen vollgesogen mit mechanischer Spannung und wenn Sie eine kleine Spannungsänderung machen, indem man etwa über Flüssigkeit im Bohrloch Druck auf das Gestein gibt, erzeugen Sie künstliche Erdbeben. Wir haben Drucke aufgegeben und haben tatsächlich Erdbeben erzeugt und zwar hunderte. …“

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