Wirtschaftlichkeit umstritten / Weinheim-Rhein-Neckar

Aus wirtschaftlicher Sicht sah Peter Krämer die Geothermie gar nicht so positiv. „Um ein Geothermiekraftwerk zu betreiben, brauchen wir nicht nur Abnehmer für den Strom, sondern auch für die Wärme“, erläuterte Geschäftsführer der Stadtwerke.
Die Temperatur des Wassers beziehungsweise dessen Restwärme, die nach der Stromproduktion noch vorhanden ist, sei allerdings zu gering, um ein Unternehmen wie Naturin damit zu beliefern oder weiter entfernte Haushalte zu versorgen.

In der nächsten Umgebung zu dem Kraftwerk sah Krämer keinen potenziellen Wärme-Abnehmer. Zudem gab er zu Bedenken, dass die bisher insgesamt fünf Geothermie-Kraftwerke in Deutschland alle ihre Probleme hätten. Sei es, dass durch sie Erdbeben ausgelöst wurden, die Mineralisation des Wassers zu hoch sei oder das Kraftwerk gar nicht zum Laufen gebracht wurde.
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