Erwartungen in geothermische Stromerzeugung gedämpft

STUTTGART
Bei der sogenannten tiefen Geothermie mit Grabungen bis in fünf Kilometer Tiefe könnten kleinere Erderschütterungen ausgelöst werden.

Das baden-württembergische Umweltministerium hat die Erwartungen in die Stromerzeugung aus Geothermie gedämpft. Bei der sogenannten tiefen Geothermie mit Grabungen bis in fünf Kilometer Tiefe könnten kleinere Erderschütterungen ausgelöst werden. Deshalb müsse Sorgfalt vor Schnelligkeit gehen. Unproblematisch sind nach Angaben des Ministeriums dagegen kleine Geothermie-Anlagen, für die nur wenige hundert Meter tief gebohrt werden muss. Allerdings sei auch dabei Sorgfalt gefragt, wie das Beispiel Staufen zeige. Dort hebt sich die Erde, seit bei einer Bohrung Grundwasser in eine gipshaltige Erdschicht gelangt ist. Fast 270 Häuser wurden dadurch beschädigt.

TV Südbaden
Baden-Württemberg,  26.10.2010

Siehe auch:
Forschungsprojekt Seismik Bernried

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