„alternative-energiequellen.info“ ist die Online-Zeitung der Bürgerinitiative BIFUNAE, die sich zum Schutz des Westufers am Starnberger See gegründet hat und sich dort auch mit den Gefahren durch das geplante Tiefen-Geothermie-Kraftwerk Bernried / Höhenried auseinandersetzt.

Geothermiekraftwerke leiden unter Atom-Ausstieg

Benachrichtigung

Negative Bilanz der Geothermie

Keinerlei Profit durch Atomausstieg
Für den Pumpenbetrieb im Bohrloch am Grünwalder Weg muss Unterhaching Strom beziehen – zu gestiegenem Preis. Höhere Kosten, gleich bleibender Gewinn: Die Japan-Bilanz ist aus Unterhachinger Sicht negativ. „Wir sehen das mit Sorge“, gibt Geisinger zu. Zwar ändere sich „aktuell nichts, weil wir jetzt gerade den Strom für 2013 einkaufen“. Aber der ist definitiv teurer. „Wir leiden, wie jeder normale Bürger auch, darunter, dass die Stromkosten steigen.“ Nach Einschätzung von Geisinger ist das EEG primär auf Wind- und Solarenergie zugeschnitten, die mit wenig Fremdstrom auskommt.

Lesen im merkur-online

Wenn der billige subventionierte Atomstrom vom Markt verschwindet, fällt es den beiden nennenswerten Geothermie-Kraftwerken Deutschlands Unterhaching und Landau zunehmend schwerer, billigen Strom einzukaufen, um diesen in teuren Strom umzuwandeln.

Wenn man vom “Grün-Waschen des Industriestroms” abhängig ist, um Profit zu machen, können steigende Strompreise eben hinderlich sein.
Wie Herr Geisinger von der Geothermie Unterhaching GmbH richtig feststellt, können ECHTE Alternativen, wie Sonne und Wind ECHTEN Strom erzeugen.

“Strom-Waschmaschine”
Dazu ein Aufsichtsratsmitglied der Geothermie Unterhaching GmbH & Co KG öffentlich: „Wir kaufen Industriestrom ein, schicken ihn durch die Anlage und hinten kommt teure „Erneuerbare Energie” raus. Es ist zwar politisch nicht korrekt, aber da das EEG das zulässt, wären wir doch blöd wenn wir es nicht ausnutzen würden.”

Siehe auch:

100% regenerative Energien nur ohne “Strom-Waschmaschine”
Artikel lesen

100% regenerative Energie nur OHNE Tiefe Geothermie wirtschaftlich
(Sachverständigenrat für Umweltfragen Juli 2010)
Artikel lesen

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