Wie die Geothermiebranche ihr Image retten will

Damit die Risiken noch besser eingeschätzt werden können, beginnt Anfang des nächsten Jahres (2010) das europäische Forschungsprojekt „Geiser“ (Geothermal Engineering Integrating Mitigation of Induced Seismicity in Reservoirs). Ernst Huenges, Professor am Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) in Potsdam, leitet das Projekt, an dem unter anderem die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich beteiligt ist. Ziel ist es herauszufinden, inwieweit die Einflussnahme auf den Untergrund durch Geothermieanlagen Erdbeben auslösen kann.

Eine ungefähre Vorstellung haben die Wissenschaftler davon schon.
Bei den Tiefengeothermieanlagen können auf zwei Arten Erdbeben entstehen: Zum einen kann eine Erschütterung künstlich hervorgerufen werden, indem Wasser mit so hohem Druck in den Untergrund gepresst wird, dass Gestein aufbricht.
Eine andere Ursache für Erdbeben kann sein, dass durch das in den Untergrund gepumpte Wasser eine Art Schmierfilm erzeugt wird, durch den sich Spannungen im Erdreich entladen können.
schreibt spiegel-online am 12.12.2009

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